Die letzten Tage vor dem Tod

Ein Bekannter von mir hatte vor drei Monaten

die Diagnose Bauspeicheldrüsenkrebs mit 

Metastasen in der Leber.

Owohl klar war, das nur eine seh geringe Chance bestand

entschied er sich für eine Chemo.

Nun nach drei Monaten bricht er ab, weil er selber merkt,

dass er es nicht mehr schafft.

Er will seine letzten Tage in Ruhe verbringen und

seinen Körper nicht noch mehr quälen.

 

Was würdest du machen bei so einer Diagnose?

 

Trio Chrio

Therapiepirat 

Todeslehrer

Aktionskünstler

20.7.17 20:04

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (20.7.17 22:16)
Ich habe selbst Krebs und kämpfe nun seit acht Monaten. Meine Prognose ist aber im Gegensatz zum Pankreascarcinom deutlich positiver mit einer recht guten Chance auf Totalremission.

Allerdings würde ich wohl ebenfalls diese Entscheidung treffen. Wenn ich spüren würde, es ist sinnlos ist und der Kampf wäre definitiv für mich verloren, dann würde ich auch alle Therapiemaßnahmen abbrechen und den kleinen Rest meines Lebens noch bewusst leben. Soweit möglich.

Das ist eine schwere Entscheidung und ich glaube, es ist nur nachvollziehbar, wenn jemand in einer ähnlichen Situaton steckt.

Die Chemo ist ein ganz großes Arschloch, ich weiß wovon ich rede und es macht nur Sinn das durchzustehen, wenn auch eine reelle Chance besteht.

Ich kann die Entscheidung verstehen, ich würde genauso handeln.
LG, Marie


Inge (21.7.17 09:37)
Vor 4 Jahren hatte ich eine sog. "Totaloperation" nach Eierstockkrebs und habe danach ebenfalls eine Chemo durchlitten.
Heute würde ich auch anders entscheiden, da ich später herausfand, dass die Chemo präventiv war. Sozusagen zur Sicherheit, da bereits nach der OP keine Krebszellen mehr nachgewiesen werden konnten.

Es ist schwer und individuell für jeden Einzelnen eine lebensentscheidende Entscheidung.
Inge

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